<b>Klare Linien & Raues Handwerk</b> – Ein Interview mit Winston Yeh

Klare Linien & Raues Handwerk – Ein Interview mit Winston Yeh

Wir setzten uns mit Winston Yeh zusammen, dem Gründer und Designer von Rough Crafts, einem der bekanntesten und angesehensten Studios in der Welt der Custom-Motorräder.
06-30-2020
Urban

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Von:

JOONIL PARK

REV’IT!’ Brand Relations Manager USA

Joonil Park

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UNKONVENTIONELLE
UMBAUTEN

Wenn es um die Brennpunkte der Custom-Motorradszene geht, ist Taipeh auf der Insel Taiwan vielleicht nicht der erste Ort, der einem in den Sinn kommt. Vielleicht steht es nicht einmal auf Ihrer Liste! Abgesehen davon hat der Inselstaat, der bekannt ist für seine Computertechnologie, seine Küche und seine Unmengen von Fahrrädern und Rollern, mehr zu bieten als man auf den ersten Blick sieht. 

Beispielsweise Winston Yeh, den Schöpfer von Rough Crafts. Zehn Jahre nach Gründung seines Unternehmens sprechen wir mit dem angesehenen Designer über das Werden seiner Marke und seinen unverwechselbaren ästhetischen Stil innerhalb der Custom-Welt.

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VIELEN DANK FÜR DEN CHAT MIT UNS. WIR SIND SEIT JAHREN BEWUNDERER DEINER ENTWÜRFE UND HABEN DIE ENTWICKLUNG UND WEITERENTWICKLUNG DEINES STILS BEGEISTERT BEOBACHTET. FANGEN WIR DAMIT AN, WOHER DEIN INTERESSE AM MOTORRADDESIGN STAMMT UND WIE ES ZU ROUGH CRAFTS KAM.

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Rough Crafts: Ich begann meine Motorradreise mit 20 Jahren. Einer meiner Studienfreunde hatte sich eine Yamaha SR 150 gekauft und tauschte den Scheinwerfer, die Instrumente und den Lenker aus. Ich fand das einfach so cool, dass ich mir auch eine SR 150 kaufte, bis dahin war ich nur Roller gefahren. Wie mein Kumpel wechselte ich Scheinwerfer, Instrumente und den Lenker aus, aber ich wollte mehr machen. Also kam ein anderer Tank und dann ein maßgefertigten Sitz und es dauerte nicht lange, bis ich von der Idee besessen war, aus der SR etwas Einzigartiges zu machen. Ich kaufte Teile von verschiedenen Motorrädern und begann zu verstehen, wie alles zusammenpasste. Mit der Zeit fand ich heraus, wie ich verschiedene Teile von beliebigen Motorrädern miteinander kombinieren konnte. Aus der SR 150 wurde schließlich ein zweijähriges Projekt mit fünf verschiedenen Lernphasen, in denen sich mein persönlicher Stil und mein Sinn für Ausgewogenheit entwickelte.  

Das war meine selbstgeschaffene „Custom Motorcycle 101"-Klasse. Zuerst dachte ich nicht daran, daraus ein Geschäft zu machen, weil ich keine Mechaniker-Ausbildung oder Werkstatt-Erfahrung hatte. 2005 erhielt ich von der taiwanischen Regierung ein Stipendium für ein Studium am „Art Center College of Design“ in Kalifornien. Dort hatte ich das Glück, auf Roland Sands bei Performance Machine zu treffen und arbeitete dort schließlich als Grafikdesigner. Während dieser Zeit lernte ich zu verstehen, wie das Geschäft mit kundenspezifischen Motorradteilen um einen Designer herum aufgebaut sein kann, der Customparts kreiert und vermarktet. Das zu sehen war für mich ein entscheidender Wendepunkt. Ich dachte mir: „Das macht in Taiwan niemand, also warum kann ich nicht der Erste sein?“ Nach  Ende des Studiums erhielt ich mein Diplom, machte meinen Master-Abschluss, absolvierte den obligatorischen Militärdienst und seitdem bin ich zu 100 Prozent Rough Crafts.

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ERZÄHL UNS, WO DU DEINE FÄHIGKEITEN ALS DESIGNER UND DEINEN BERUFLICHEN HINTERGRUND ENTWICKELT HAST.

Zusätzlich zum Studium am „Art Center College of Design“ habe ich einen Master-Abschluss in Industriedesign. Solange ich denken kann, bin ich ein visueller Schöpfer. Ich zeichne und male seit meiner frühesten Kindheit. Ich habe über zehn Jahre lang als Grafikdesigner gearbeitet. Mehr als ein Jahrzehnt war ich auch als professioneller Graffiti- und Straßenkünstler tätig. Ich arbeite noch immer als Designberater für verschiedene Firmen, hauptsächlich für Elektroautos und Customparts. 

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WIE SETZT DU DIESE FÄHIGKEITEN BEI DEINEN UMBAUTEN EIN?

Ich glaube dass alles, was mit Design zu tun hat, miteinander verbunden ist. Es spielt keine Rolle, ob es sich um Grafikdesign, Industriedesign, Custom-Motorräder oder die Herstellung von Teilen handelt. Früher habe ich auch mein eigenes Möbeldesign gemacht. Es dreht sich alles um Ästhetik und darum, ein Auge für Linien und Ausgewogenheit zu haben. Das Problem bei vielen Leuten ist, dass sie nur auf die Aspekte achten, auf die sie sich konzentrieren. Ich aber liebe neue Technologien, neues Design, neue Methoden, sowohl bei Motorrädern wie bei Autos, eigentlich bei allem, was ich cool finde.

Ich versuche immer herauszufinden, warum bestimmte Dinge gut funktionieren und andere nicht. Ich kann immer etwas lernen, wenn ein bestimmter Trend populär ist, auch wenn er mir nicht gefällt. Je mehr Analyse ich mache, desto schärfer wird mein Blick darauf, auf welches Medium ich etwas anwende.

WAS WAREN DEINE FRÜHEN MOTORRADEINFLÜSSE?

Taiwans Custom-Szene ist sehr stark aus Japan beeinflusst. Das StreetBiker-Magazin, der Bratstyle und Tracker mit Einzylindermotoren waren der Anfang meines persönlichen Motorrad-Stylings. Als ich direkt mit der amerikanischen Motorradkultur in Berührung kam, öffnete sie mir die Augen für Chopper, Jesse James, Motorcycle Mania und Biker Build-Off. Diese Einflüsse trage ich mit mir herum sogar bis zu den Dingen, die ich heute kreiere. 

WELCHE ANDEREN BEREICHE ODER BRANCHEN HABEN DICH KREATIV BEEINFLUSST?

Die Autodesigns von Chip Foose haben definitiv einen wichtigen Platz in meiner Ästhetik. Die Art und Weise, wie er subtile Änderungen vornimmt, um Linien und Proportionen diskret zu verbessern, statt übertriebene Formen zu schaffen, ist einfach zu cool. Auch die Fahrradkultur beeinflusst mich, denn Taiwan hat eine riesige Fahrradindustrie. Ich gehe jedes Jahr auf Fahrradausstellungen, um mich inspirieren zu lassen. Die Art, wie die Produzenten Fahrradteile so leicht wie möglich machen, aber dennoch das besondere Design in jeder ihrer Marken beibehalten, ist überwältigend. Unabhängige Uhrmacher sind auch immer eine große Inspirationsquelle. Der Besitzer von MB&F, Maximilian Büsser, ist ein guter Freund von mir, wir sprechen über Design, wann immer wir uns treffen.

PFLEGST DU IRGENDWELCHE INTERESSEN, BESCHÄFTIGUNGEN ODER HOBBYS, DIE NICHTS MIT MOTORRAD-DESIGN ZU TUN HABEN?

Ich liebe Kunst und Gemälde. Ein Hobby von mir ist, dass ich alltägliche Dinge personalisiere, sie zu meinen ganz eigenen zu machen. Für mich liegt darin bereits eine große Befriedigung. Deshalb habe ich mich voll und ganz Rough Crafts verschrieben. Ein Sprichwort sagt: „Wähle einen Beruf, den du liebst, und du wirst in deinem Leben keinen einzigen Tag arbeiten müssen.“

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WAS IST DIE GRÖSSTE HERAUSFORDERUNG, WENN MAN IN TAIWAN IN DER MOTORRADINDUSTRIE TÄTIG IST? WAS LIEBST DU ODER SIEHST DU IN TAIWAN ALS GROSSEN VORTEIL DES MOTORRADS/DES MOTORRADBAUS/DER MOTORRADGEMEINDE/DER CUSTOM-SZENE ETC.?

Die größte Herausforderung ist sicherlich die Insellage Taiwans. Für Außenstehende scheint es, dass Taiwan ein riesiges Potenzial fürs Motorradfahren hat, aber Tatsache ist, dass Taiwaner fast nur Roller fahren und diese als Transportmittel nutzen, nicht zur Freizeitgestaltung. Das bedeutet, dass wir kaum eine eigene Motorradkultur haben, einen eigenen Stil oder eine Art des „Herumspielens“ damit haben. Außerdem bedeutet auf einer Insel zu sein, dass jede Motorradausstellung, die ich besuchen möchte, mit einem teuren Flug und enormen Kopfschmerzen bei der Dokumentation der von mir hergestellten Motorräder und Teile verbunden ist. 

Auf der anderen Seite ist Taiwan eines der weltweit führenden OEM-Länder, es gibt also eine Menge Ressourcen technischer Art. Innerhalb einer 30-minütigen Rollerfahrt habe ich erstaunlichen Zugang zu talentierten Experten für Fräsen, Drehen, CNC-Bearbeitung, Wasserstrahl- oder Laserschneiden, Sandstrahlen, Eloxieren, Pulverbeschichten usw. Während viele Customizer auf der ganzen Welt diese Arbeiten entweder selbst erlernen oder an weit entfernte Unternehmen auslagern müssen, habe ich diese fantastischen Ressourcen in Reichweite. Das gibt mir definitiv auch den Vorteil, dass ich weder teure Ausrüstung kaufen noch all’ die verschiedenen Fertigkeiten erlernen noch einen Mechaniker einstellen muss. Es ermöglicht mir, das zu tun, was ich tue, und mich auf meine Stärken konzentrieren zu können.

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WAS SIND NORMALERWEISE DIE ERSTEN SCHRITTE IN EINEM SCHAFFENSPROZESS?

Ich studiere den Rahmen des Ursprungsmotorrads und lege frühzeitig die Richtung fest. Bei allen meinen Konstruktionen versuche ich, den Rahmen so wenig wie möglich zu verändern. So kann ich eine bestimmte Richtung erkennen, die nur mit der Rahmenlinie funktioniert, und solche, die einfach nicht funktioniert. Man kann es nie erzwingen.

GIBT ES IN DEINEM STIL ODER DEINEN WERKEN ETWAS, WAS FÜR ANDERE HERAUSRAGEND IST? ETWAS, WAS TENDENZIELL ÖFTER ALS ANDERES EIN THEMA FÜR DISKUSSIONEN ODER KRITIK IST?

Ich bezeichne meinen Stil immer als „Neo-Vintage“. Ich liebe die Linien einer klassischen Maschine, aber ich liebe auch moderne Verfahren und Materialien wie Kohlefaser, CNC-Fräsen usw. Zwei Seiten ausgewogen zu mischen ist immer eine lustige Herausforderung. 

DU HAST EINEN SO AUSGEPRÄGTEN STIL, DASS MAN FAHRRÄDER, DIE ÄHNLICHE ELEMENTE WIE DEINE KONSTRUKTIONEN AUFWEISEN, ALS „ROUGH CRAFT“ BEZEICHNET. WÜRDEST DU SAGEN, DASS ES FÜR EINEN CUSTOMIZER WICHTIG IST, SEINE EIGENE CHARAKTERISTISCHE DESIGNSPRACHE ZU SCHAFFEN?

Ich glaube, dass in jedem Betrieb, der sich mit individuellen Produkten beschäftigt, ob es nun ein Maßschneider oder ein Customizer ist, die Markenidentität das Wichtigste ist. Das muss man im Auge behalten, besonders weil das Internet es Nachahmern so leicht macht. Wenn du einen ausgeprägten Stil hast muss jemand, der versucht dich zu kopieren, trotzdem deinen Namen erwähnen. Auf der anderen Seite tut ein Customizer ohne eigenen Stil im Grunde nur das, was ein 08/15-Kunde will. Das führt schnell zu einem Rennen nach unten mit anderen Geschäften, die weniger verlangen oder schneller bauen. Wenn jeder seinen eigenen, unverwechselbaren Stil hat, brauchen die verschiedenen Geschäfte nicht um Kunden zu kämpfen - wenn ein Kunde deinen Stil mag, wird er dir den Auftrag erteilen, so einfach ist das.

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NIMMST DU AUFTRAGSARBEITEN AN? MUSST DU MANCHMAL NEIN ZU KUNDEN SAGEN? GIBT ES DINGE, DIE DU EINFACH NICHT TUN WILLST?

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Alle Werke von Rough Crafts sind Auftragsarbeiten, ich baue nicht zuerst ein Motorrad und verkaufe es erst danach. Und ja, ich sage ständig Nein zu Kunden. Ich mache keine Bildsynthesen für potentielle Kunden zur Begutachtung, sondern nur für mich selbst. 

Tatsächlich nehme ich keinen Auftrag an wenn ich feststelle, dass der Kunde bereits eine sehr starke Meinung davon hat, wie das Motorrad aussehen soll und dass diese Vision eindeutig nicht mit der Ästhetik von Rough Crafts übereinstimmt.

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WER DEINE ARBEITEN KENNT, WEISS, DASS DU DURCH DEN UMBAU AMERIKANISCHER V-TWINS BEKANNT GEWORDEN BIST. MITTLERWEILE HAST DU EINIGE WUNDERSCHÖNE KREATIONEN AUF BASIS JAPANISCHER UND EUROPÄISCHER MOTORRÄDER GESCHAFFEN UND BIST DENNOCH DEINER UREIGENEN DESIGNSPRACHE TREU GEBLIEBEN. WIE GEHST DU AN DIESE HERAUSFORDERUNG HERAN? HAST DU EIN LIEBLINGSMOTORRAD, MIT DEM DU ARBEITEST?

Für mich sind Harleys immer noch am einfachsten zu handhaben, insbesondere die neueren Softails. Die Rahmen sind einfach und das macht es leicht, sie an verschiedene Styling-Richtungen anzupassen. Bei japanischen oder europäischen Fahrgestellen ist das ursprüngliche Design bereits stark definiert. Diese Einschränkung kann es zu einer Herausforderung machen, von den Vorstellungen der Original-Entwickler und -Konstrukteure abzuweichen. Sie erschwert auch die Vermarktung an Interessenten, die das gleiche Motorrad oder die gleiche Plattform besitzen und die es anpassen und personalisieren wollen. Die einzige Ausnahme, mit der ich gerne arbeite, ist die aktuelle Generation der Ducati Monster. Ich arbeite gerne mit ihr und empfinde sie als supereinfache Basisplattform, die sich leicht modifizieren lässt. Wie ich jedoch schon sagte, studiere ich immer zuerst den Rahmen eines jeden Spendermotorrads, um herauszufinden, was machbar ist und was nicht. Ich halte diese erste Phase für absolut kritisch.

WELCHE ROLLE SPIELEN TECHNOLOGIEN IN DEINER ARBEIT? BENUTZT DU IRGENDWELCHE DESIGNHILFEN, SPEZIELLE SOFTWARE ODER ENTWICKLUNGSHILFSMITTEL?

Das hängt eigentlich sehr stark vom Projekt ab. Wenn ich ein Motorrad mit Produktionspotenzial bauen möchte, setze ich 3D-Scannen und -Drucken ein, damit Passform und Toleranzen so genau und so gering wie möglich sind. Das geht hin bis zu kleinen Teilen, denn ich muss immer an die Produktionsmöglichkeiten denken. Aber wenn ich an einem völlig individuellen Einzelstück arbeite, mache ich es oft auf die altmodische Art und Weise, und das bedeutet Handarbeit.


WELCHES WERKZEUG BENUTZT DU AM LIEBSTEN?

Ich arbeite gerne sehr exakt, deshalb ist ein Messschieber unerlässlich. In kreativer Hinsicht kommt es oft darauf an, was an Papier oder sogar Servietten in Reichweite sind, um schnell eine Zeichnung anzufertigen, wenn mir eine Idee in den Sinn kommt.

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WAS IST FÜR DICH DAS LIEBLINGSELEMENT AN DEINEM JÜNGSTEN WERK UND WAS ALS MOTORRADFAHRER UND -FAN?

Meine neueste Konstruktion ist eine Harley Softail. Im Laufe der letzten Jahre habe ich viele Umbauten auf europäischer und japanischer Basis mit hoher Motorleistung geschaffen. Aber mit diesem aktuellen Modell bin ich zu meinen Wurzeln zurückgekehrt, mit Oldtimer-Reifen und Retro-Linien. Für mich ist die Softail extrem sauber und klar und macht so viel Spaß.


HAST DU ZUM ABSCHLUSS IRGENDWELCHE RATSCHLÄGE FÜR JEMANDEN, DER IN DAS EINSTEIGEN WILL, WAS DU TUST – OB DAS NUN DESIGN IST, EIN GESCHÄFT IM MOTORRADBEREICH IM ALLGEMEINEN ODER CUSTOMIZING IM BESONDEREN?

Ich glaube das Wichtigste ist, genau darauf zu achten und zu studieren, wo sich die Szene befindet und wohin sie sich bewegt. Der Webbrowser auf meinem Computer versieht alle Seiten, die ich mir angesehen habe, mit einem Lesezeichen, so dass ich viele Websites für Custom-Motorräder speichere. Jeden Tag komme ich in mein Büro und schaue nach, was es da draußen gab, was neu und was cool ist. Das gibt mir immer wieder neue Energie und Inspiration. Es spornt mich an, immer auf dem neuesten Stand der Szene zu bleiben.

ZU GUTER LETZT, HAST DU IN LETZTER ZEIT IRGENDWELCHE INTERESSANTEN FAHRTEN UNTERNOMMEN? STEHT ETWAS COOLES AN?

Ich fahre fast jeden Tag, da ich zur Arbeit pendle. Was als Nächstes kommt, wird man abwarten müssen. Vielleicht können REV'IT! und Rough Crafts gemeinsam an etwas arbeiten … wäre das nicht cool? ;)