<b>RÜCKBLIK AUF DIE MOTOGP SAISON 2019</b> KEIN MANGEL AN ÜBERRASCHUNGEN

RÜCKBLIK AUF DIE MOTOGP SAISON 2019 KEIN MANGEL AN ÜBERRASCHUNGEN

Insgesamt 24 Siege, 51 Podiumsplätze, ein Weltmeister, ein Vizeweltmeister und viele weitere Erfolge für unsere REV’IT! Piloten – blicken Sie mit uns zurück auf die Rennsportsaison 2019, unsere Beste bisher mit einigen unvergesslichen Momenten.
11-26-2019
Sport

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VON:

DEREK KNIPSCHEER

REV’IT! Senior Brand Relations Manager für die Renn- und die urbane Szene. Er tauscht gerne mal die Rennkombi gegen eine Motorrad-Jeans, Hauptsache es hat zwei Räder.

Derek Knipscheer

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Petrucci 1

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DANILO PETRUCCI

DUCATI FACTORY TEAM

SIEGE: 1 | PODIUM: 3

WM-Stand: 6


Petrucci 2

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Terni Terminator

Uns richten sich automatisch die Nackenhaare auf, wenn jemand das 2019er-Rennen in Mugello erwähnt. Auf Ducatis Hausstrecke feuerten tausende Tifosi die roten Renner aus Bologna an und trieben Danilo zu etwas Unglaublichem: Er schlug den jetzt sechsmaligen MotoGP-Weltmeister Marc Marquez in einem Herzschlagfinish um 0,043 Sekunden. Damit schrieb er seinen Namen auf eine sehr kurze Liste von Fahrern, denen das in diesem Jahr gelang. Das war die ultimative Belohnung für einen Fahrer, der sich auf höchst unkonventionelle Weise einen Platz unter den Topfahrern in dieser Klasse erobert hat mit einem sagenhaften Aufstieg vom Underdog zum siegfähigen Piloten.

Natürlich war die abgelaufene Saison kein reiner Spaziergang, das zeigt schon ein Blick auf die zweite Jahreshälfte. Aber einer von nur zehn Fahrern zu sein, der in den letzten sieben Jahren den aktuellen Maßstab geschlagen hat, ist ein Fakt, der nicht unbemerkt bleiben wird.

Natürlich ist es ein Leichtes, nur die Höhepunkte einer Saison herauszustellen. Aber oftmals sind es die Niederlagen, aus denen große Karrieren erwachsen. Mancher Kritiker hat Danilos mäßige Ergebnisse nach der Sommerpause mit dem Urteil abgetan: „Das war’s für ihn.“ Doch wer so denkt, vergisst die Tatsache, welchen Weg er genommen hat. Vom Fahrer einer CRT-Maschine, die langsamer war als ein Moto2-Renner, zum Ducati-Werkspiloten, der sich als MotoGP-Gewinner in die Geschichtsbücher eingetragen hat – das ist schon ein steiler Aufstieg. 2019 war einmal mehr eine unglaublich beeindruckende Saison für den Terminator aus Terni, von dem wir für 2020 Großes erwarten dürfen.

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Fernandez 1

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AUGUSTO FERNÁNDEZ

PONS HP40

Siege: 3 | PODIUMS: 5
  
WM-Stand: 5

Fernandez 2

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der Start einer tollen Karriere

Nicht nur wir waren überrascht von den Leistungen unseres 2019er-Neuzugangs im REV’IT! Team, sondern auch seine Konkurrenten. In seinem ersten kompletten WM-Jahr mit einem Teamkollegen, der zu den WM-Favoriten zählte, machte der Madrilene Augusto Fernández nachhaltig auf sich aufmerksam. Bis weit zum Saisonende hin kämpfte er sogar um den Titel mit. Eine Verletzung zu Saisonbeginn konnte seine Moral nicht brechen, im Gegenteil. Nach dem Sturz in Argentinien und dem darauf verpassten Rennen in den USA feierte er ein Comeback mit einem Knall: Beim Heimrennen in Jerez fuhr er das erste Mal aufs Treppchen.

Der nächste Podiumsplatz folgte in Barcelona, wo er von der Pole Position gestartet war. Dann kam der REV’IT! Heim-GP in Assen, wo Augusto mit seinem ersten Moto2-Sieg großen Anteil am Gelingen der REV’IT! Party hatte. Es folgten zwei weitere Siege, eine steile Lernkurve bei den Überseerennen und ein Saisonabschluss in Valencia mit einem soliden sechsten Platz, eingefahren in historischem Sito-Pons-Aufzug. Unterm Strich also eine mehr als erfolgreiche Saison für die Moto2-Entdeckung des Jahres 2019. Wir sind sicher, beim Start zu einer großen Karriere dabei gewesen zu sein. Von Augusto werden wir in 2020 noch einiges zu hören und zu sehen bekommen.

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Bendsneyder 1

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BO BENDSNEYDER

NTS RW RACING GP

WM-Stand: 25

Bendsneyder 2

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Entschlossenheit kann ja auch eine große Motivationshilfe sein

„Bad Boy“ Bo Bendsneyder hat sich allen Herausforderungen gestellt, die auf einen Neuling im NTS-RW-Racingteam zukamen. Er und sein Mannschaftskollege Steven Odendaal waren die einzigen Piloten in der Mittelklasse, die das NTS-Chassis einsetzten. Aber Entschlossenheit kann ja auch eine große Motivationshilfe sein.

Er sammelte zu Saisonbeginn Punkte, was ihm auch später in einem heiß umkämpften und eng beieinander liegenden Moto2-Feld gelang. Ein Austausch des Teamkollegen samt Umstrukturierung des Teams brachte Bo nicht durcheinander. Er blieb cool und konzentriert und versuchte jedes Wochenende aufs Neue, das Tempo seiner NTS im ersten Jahr mit dem Triumph-Dreizylinder zu erhöhen.

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Odendaal 1

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STEVEN ODENDAAL

LEOPARD RACING

WM-Stand: 31

Odendaal 2

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positive Wege wie man mit Pech umgehen

Nach einer soliden 2018er-Saison auf der NTS waren wir umso trauriger, als Steven und sein Team ihren Vertrag zu Mitte der Saison im beiderseitigen Einverständnis auflösten. Trotz der Trennung beeindruckten Stevens positive Haltung und sein Kampfeswille.

Man denke nur an sein unglaubliches Fahrmanöver in Brünn, das muss man einfach mal googeln! Es beweist eindrücklich seine Entschlossenheit, niemals aufzugeben. In der südafrikanischen Superbike-Meisterschaft, in der er seit seiner Trennung vom RW-Team fährt, hat er mittlerweile einige Siege geholt. Es gibt also positive Wege, wie man mit Pech umgehen kann und die dann zum Erfolg führen.

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Dalla Porta 1

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LORENZO DALLA PORTA

LEOPARD RACING

Siege: 4 | PODIUMS: 11
 
WM-Stand: 1 – Weltmeister

Dalla Porta 2

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widmete seiner Großmutter

Begrüßen wir den Moto3-Weltmeister 2019! Lorenzo Dalla Porta weiß, aus welchem Holz Champions geschnitzt werden. Die alte Rennfahrerweisheit „To finish first, first you have to finish“ zog sich wie roter Faden durch seine Saison, in der er der erste italienische Weltmeister in einer kleinen Klasse seit Andrea Dovizioso im Jahr 2004 wurde. Lorenzo hat in der Moto3 mehr Runden als jeder andere Fahrer geführt. Aber noch wichtiger war, dass er sich aus den hitzigen Gefechten der oftmals hektischen letzten Runden heraushielt. Er freute sich über seinen zweiten Platz, wenn ihm ein Konkurrent aus dem Windschatten heraus praktisch auf der Ziellinie den Sieg noch wegschnappte. Er wusste, seine Zeit würde kommen.

Und sie kam. Sie begann mit dem Sieg auf dem Sachsenring und mündete in einem Hattrick in Japan, Australien und Malaysia. Sein Ziel hatte der junge Italiener formuliert, als er vor Beginn der Saison die REV’IT! Zentrale besuchte: „Ich will Moto3-Weltmeister werden.“ Hat er geschafft, den Titel widmete er seiner Großmutter. Jetzt hat er einen Zwei-Jahres-Vertrag für die Moto2 in der Tasche, er schlägt im kommenden Jahr das nächste Kapitel seiner Karriere auf. Dann wird er die Nummer 19 auf dem Helm tragen als Erinnerung an das Jahr, als seine geliebte Großmutter starb.

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Dalla Porta 4

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Masia 1

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JAUME MASIÀ

BESTER CAPITAL DUBAI

WINS: 1 | PODIUMS: 4

WM-Stand: 9

Masia 2

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gemischten Gefühlen

Nach dem Rennen in Austin führte Jaume die WM an. Doch dann packte ihn das Pech in Form von einigen Rennen, in denen er nicht ins Ziel kam. Also alles auf Anfang, das Beste aus dem Rest der Saison machen und gegen Ende sogar noch einen Platz auf dem Treppchen ergattern.

Der Rookie des Jahres 2018 mag mit gemischten Gefühlen auf 2019 zurückschauen. Wir jedoch erinnern uns gern an die Saison mit „Maucali“ mit seinem Sieg in Argentinien und vor allem mit diesem unglaubliche Rennen in Malaysia, wo er als Letzter startete und am Ende Dritter wurde.

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Bautista 1

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ÁLVARO BAUTISTA

ARUBA.IT FACTORY DUCATI

WINS: 16 | PODIUMS: 24

WM-Stand: 2

Bautista 2

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16 RENNSIEGE UND INSGESAMT 24 PODIUMSPLATZIERUNGEN

Nach neun Jahren in der MotoGP und ebenso langer Zeit als REV’IT! Pilot wechselte Álvaro Bautista zu Jahresbeginn in die Superbike-WM. In ein Team zu kommen, das wie kein anderes die WorldSBK repräsentiert, nämlich die Ducati-Werksmannschaft, bedeutete auch, für ein Team zu fahren, das wie kein anderes nach einem Titel lechzt, der eine jahrelange Durststrecke beenden sollte. Und der Spanier gab gleich Gas, holte von Saisonbeginn an elf Siege hintereinander.

Doch dann kam eine Kombination aus Pech und Schwierigkeiten damit, Teil eines neues Projekts zu sein. So bleib ihm am Ende nur der Platz des Vizeweltmeisters. Auf der Habenseite hat er 16 Siege und 24 Podiumsplätze, mit denen er die bestehende Ordnung durcheinanderbrachte. Im kommenden Jahr geht Álvaro ein neues Projekt an in einem ebenso ambitionierten Team. Wir hoffen, dass er Ende der Saison 2020 einen Platz vorgerückt ist.

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De Puniet 1

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RANDY DE PUNIET

LCR E-TEAM

WM-Stand: 17

De Puniet 2

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Klasse ohne Abgase aber mit viel Adrenalin

Nach 125er, 250er, MotoGP, Superbike-WM, Langstreckenrennen und Arbeiten als Testfahrer für verschiedene Hersteller in der MotoGP, hatte Randy de Puniet 2019 noch mal was ganz anders angefangen: Er wurde Pilot in der Erstauflage der MotoE-WM.

In dieser Klasse ohne Abgase, aber mit viel Adrenalin, hat Randy in allen Rennen bis auf eines Punkte gesammelt. Dabei kombinierte er sein Können als Rennfahrer mit seiner Rolle als anerkannter Kommentator für französische Motorsportfans.

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De Puniet 3

FERTIG MACHEN FÜR 2020

REVIT_RACING


Wir geben zu: Die Saison 2019 zu übertreffen wird echt hart. Aber mit einer Mischung aus arrivierten und neuen Fahrern, deren Namen wir bald bekanntgeben werden, starten wir mit voller Kraft in die Saison 2020. Behalten Sie unsere REV’IT! Piloten im Auge und folgen sie unserem speziellen Instagram Kanal

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