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Vor 4 Monaten |

REV’IT! Rider Danilo Petrucci

REV’IT! Rider Danilo Petrucci

Blick zurück, Blick nach vorn

Wir möchten uns einen Moment Zeit nehmen, um zurückzuschauen, aber noch mehr, um einen Blick auf die neue Motorsport-Saison zu werfen. Unser Fahrerteam ist vielversprechend wie immer und wir freuen uns, dir unsere Mischung aus neuen und bekannten Gesichtern zu präsentieren: zum Beispiel Danilo Petrucci.
MotoGP – Red Bull KTM Tech3 TeamHier kommt Danilo

Im Leben begegnet man manchmal Menschen, die man in den Arm nehmen und ihnen sagen möchte: „Es wird schon wieder.“ Man kann mit Sicherheit feststellen, dass #revitrider Danilo Petrucci in der letzten Saison einige Höhen und Tiefen erlebt hat. Die Ungewissheit, ob ein Platz für ihn im Ducati Werksteam verfügbar sein würde, die Spekulationen, die Meinungen anderer und alles dazwischen.

Aber er ist ein Kämpfer und außergewöhnlich positiv; er verliert nie das Ziel aus den Augen oder lässt den Pessimisten die Oberhand. Und er vergisst nie den Grund, warum er mit dem Rennsport begonnen hat: Leidenschaft.

Blick Zurück

Danilo erzählt: „Die Saison 2020 war sehr schwierig. Wir haben eine ganze Rennsaison in nur wenigen Monaten absolviert. Es war auch nicht einfach, die globale Situation zu verstehen mit dieser grausamen Pandemie. Ducati hat sich vor der neuen Saison für zwei neue Fahrer entschieden, aber zu meinem Glück habe ich sofort ein interessanteres Motorrad gefunden. Die Situation in meiner Box war nicht die beste, und mit dem neuen Hinterreifen von Michelin wurde es noch schwieriger. Das Motorrad war nie wirklich so konkurrenzfähig wie in der Vergangenheit.“

Er fährt fort: „Mit Sicherheit war Le Mans eine glänzende Perle in einer grauen Saison. Ich kämpfte die ganze Saison über damit, die richtige Balance fürs Motorrad zu finden, aber ich wusste schon vor Le Mans, dass ich dort eine gute Chance habe. Beim letzten Rennen in Barcelona hatte ich ein gutes Gefühl für meine Maschine, bemerkte aber eine zu geringe Höchstgeschwindigkeit auf den Geraden. Der Kurs in Le Mans ohne lange Geraden gab mir die Möglichkeit, mein gutes Gefühl in einen Sieg umzumünzen. Ich war glücklich, ein Rennen zu gewinnen, in dem ich immer führte.“

Abschied Nehmen Ist Nie Einfach

Manchmal ist es an der Zeit, sich von etwas zu verabschieden, das man lieb und teuer gewonnen hat. Manchmal hat man das Gefühl, dass es an der Zeit ist, weiterzuziehen. „Ducati hat eine große Rolle in meiner Karriere gespielt; meine erste richtige MotoGP Maschine“, erklärt Danilo. „Das begann 2015, ist also wie bei REV'IT! schon ziemlich lange her! Mit einem Werksmotorrad zu fahren war schon immer mein Traum.“

„2019 ging der in Erfüllung. Ich konnte sogar meinen ersten GP gewinnen, und das auch noch in Italien. Das war mehr als ein wahr gewordener Traum! Leider fingen sie an, an meinem Speed zu zweifeln, und so bekam ich sofort das Gefühl, dass ich nicht mehr Teil der Familie sein würde. Der Abschied fiel mir schwer, aber er war auch notwendig. Ich werde Ducati für immer dankbar sein, aber jetzt ist es an der Zeit, ein neues Kapitel meiner Karriere aufzuschlagen. Eines, das orange ist!“

Blick Nach Vorn

Über den Wechsel zu der österreichischen Motorradmarke sagt Danilo: „Zu KTM zu gehen war ein weiterer Schritt, den ich machen wollte. Es ist ein großartiges Unternehmen und sie zeigten mir sofort den Willen zur Zusammenarbeit. Ich habe KTM schon seit vielen Jahren beobachtet, weil ich weiß, wie stark sie sind und wie schnell sie mit der Entwicklung des Motorrads waren. Ich bin sehr neugierig, nach vielen Jahren eine neue Maschine auszuprobieren, also freue ich mich wirklich auf 2021. Ich werde alles geben, was ich habe, wie immer.“

Year-Round Training

In der Vorbereitung auf die Saison 2021 hat Danilo nicht still gesessen und von der Zukunft geträumt, sondern fleißig trainiert. „Offroad-Fahren war schon immer eine große Leidenschaft von mir und ein guter Weg, um für die MotoGP zu trainieren“, erklärt er. „Im Dezember habe ich an einer echten Rallye auf Sardinien teilgenommen. Ich wollte mehr verstehen, wie Fahrer durch Berge und über Pisten navigieren. Am ersten Tag habe ich sogar gewonnen, was auch für mich eine Überraschung war! Am nächsten Tag als Erster zu starten, war schon schwieriger, weil ich navigieren musste und keine Hilfe hatte, da es keine Spuren von vorausfahrenden Piloten auf dem Boden gab.“

Natürlich denken wir, dass es supercool wäre, Petrux in Zukunft in unserer Adventure/Offroad-Ausrüstung fahren zu sehen. Ist das etwas, wovon wir träumen dürfen? „Ich würde gerne an schwierigeren Rallyes teilnehmen und dann die Dakar mitfahren“, erklärt er. „Es ist sehr gefährlich, weil man viele Kilometer fährt, ohne zu wissen, was hinter der nächsten Ecke auf einen wartet, und das bei hoher Geschwindigkeit. Im Moment ist es besser, sich auf die MotoGP zu konzentrieren. Aber ich denke daran, dass ich zur Rallye wechseln werde.“

Sieht so aus, als hätte sich da schon jemand vorgestellt, denn Danilo beendet unser kleines Gespräch mit „Lasst uns doch auch gemeinsam neue REV'IT! Offroad- und Abenteuerprodukte entwickeln!“

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